Mein Jahresrückblick 2025: Ein wilder Ritt

Frau mit weißen Haaren steht an einer Aussichtsplattform, Blick über Dorf, Felder und bewaldete Hügel unter blauem Himmel.
Frau mit weißen Haaren steht an einer Aussichtsplattform, Blick über Dorf, Felder und bewaldete Hügel unter blauem Himmel.

Mein Jahresrückblick 2025: Ein wilder Ritt

Der Titel meines Jahresrückblicks für 2025 war sofort da: Ein wilder Ritt. Hohes Tempo, auf und ab, mitunter holprig und kräftezehrend. Der Titel ist sehr passend, dachte mein Kopf.

Trotzdem habe ich noch ein Focusing zu meiner Überschrift gemacht – und hatte mal wieder ein echtes Aha-Erlebnis. Dabei kam nämlich raus, dass mein körperliches Erleben dieses Jahres mehr freudvoll als schwierig war, weniger kräftezehrend als inspirierend und statt überwiegend holprig meistens fröhlich. Das Focusing hat meine Perspektive auf das Jahr noch mal komplett verändert. Vorher war meine Aufmerksamkeit auf dem Schweren und jetzt ist da ganz viel Leichtigkeit. Ein sehr guter Ausgangspunkt für das neue Jahr, wie ich finde.

Das Bild im Kopf von einem wilden Rodeo hat sich jedenfalls in den schnellen Galopp über die abgeernteten Felder im Spätsommer verwandelt, wie ich ihn als Reiterin in meiner Kindheit erlebt habe: Zwar sehr schnell, aber kraftvoll und voll unbegrenzter Freude.

Themen und Highlights des Jahres 2025

Wofür ich stehe: Ein Weg mit Umwegen

Erst: Hauptsache irgendwann mal fertig

Leser:innen früherer Rückblicke kennen das Thema „meine Positionierung“. Wie in meinem Jahresrückblick 2024 beschrieben, habe ich das Bloggen angefangen, um schreibend zu einer klaren Positionierung zu finden.

Am Ende des ersten Quartals habe ich verkündet, dass meine Positionierung steht: „Ich unterstütze Frauen, die beruflich und /oder privat viel Verantwortung tragen, dabei, gute Entscheidungen für sich und andere zu treffen.“

Richtig wohlgefühlt habe ich mich damit allerdings nicht, was zwei Gründe hatte: Zum einen sträubte sich in mir etwas gegen die Festlegung auf Frauen. Ich habe immer gerne auch mit Männern gearbeitet und Focusing ist für Männer gleichermaßen geeignet. Zum anderen fühlte sich die Eingrenzung auf das Thema „Entscheidungen“ viel zu eng an. Focusing ist so viel mehr als die x-te Entscheidungsmethode. Aber mein Kopf sagte mir: Hör mit dem Herumeiern auf und fang einfach mal an.

Dann: Meine Vision für meine Arbeit mit Focusing

Der Einladung einer Blogparade folgend fing ich im Mai an, über mein ‚Warum‘ im Business nachzudenken. Daraus entstand meine Vision, eine neue, focusingorientierte Denkkultur zu etablieren. „Das Denken mit Kopf + Körper würde uns allen guttun und die Gesellschaft insgesamt verändern.“ schrieb ich in dem Visionsartikel, den du hier findest.

Als dieser Artikel fertig war, war klar: Das Thema ‚Entscheiden‘ muss mindestens ergänzt werden. Auf meine Visitenkarten ließ ich „Besser Denken und Entscheiden mit Kopf + Körper“ drucken. Fühlte sich schon besser an.

Und schließlich: Die Begegnung mit einem alten Bekannten

Der Durchbruch kam dann im Dezember. Zuerst fand ich den Themenvorschlag seltsam: Schreibe das Manifest zu deiner Methode. Irgendwie hat es mich dann doch gereizt, außerdem hatte ich gleiche eine Idee für ein Beitragsbild:

Frau in orangefarbenem Pullover steht auf dem Sockel des Karl-Marx-Denkmals in Chemnitz vor einem Gebäude mit Inschriften
Das Bild ist Monate vor dem Manifest bei unserem Besuch in der europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz entstanden

Als Jugendliche hatte ich mir einen Band des Kommunistischen Manifests besorgt, war an Inhalten aber nach kurzer Lektüre gescheitert. Nachdem dank Google und ChatGPT herausgefunden hatte, was genau ein Manifest eigentlich sei, fand ich die Idee immer interessanter.

Entstanden ist „mein Manifest für Denken mit Kopf und Körper“. Mit jedem neuen Punkt wurde deutlicher: Genau das ist es! Hier einige Auszüge

  • Die Zukunft gehört den intuitiven Kopfmenschen
  • Mit Kopf UND Körper denken = kritisches Denken
  • Unser Körper weiß immer mehr als unser Kopf

Hier findest du mein gesamtes Manifest mit allen Punkten und Erläuterungen dazu.

Nachdem ich es fertig geschrieben habe, weiß ich: Das ist mein Thema. Es wird Zeit, dass wir Kopf und Körper beim Denken wieder als Team nutzen. Focusing ist die Methode dazu. Kopf und Körper gemeinsam verändern nicht nur die Art zu denken, auch die Ergebnisse werden klüger, stimmiger und brauchbarer – egal welches Thema uns gerade beschäftigt.


Ein Jahr Blog-Abenteuer

Mit meinem Jahresrückblick 2024 habe ich mit dem Bloggen begonnen. Am 1. Januar 2025 bin ich deshalb auch der Content Society (TCS), der Blogger-Community von Judith Peters, beigetreten. Dort gibt es jede Woche einen Impuls für ein Blogthema, außerdem Techniksupport, Tipps für mehr Sichtbarkeit, Feedback zu Texten und eine Community. Ohne diese Unterstützung hätte ich möglicherweise unterwegs aufgegeben.

So ist Bloggen ein wichtiger Reflexionsraum für mich geworden. Ich schreibe los und schaue, wo ich lande. Und während ich vor mich hinschreibe, überprüfe ich Focusingmäßig, ob das Geschriebene auch für mich wirklich stimmt. Ein wunderbar kreativer Prozess.

Ein besonderes Highlight war die Blogparade im Mai 25. Mein Thema: Entscheidungen, die mein Leben grundlegend verändert haben, wurde von neun anderen Bloggern aufgegriffen. Ich habe auch bei anderen Blogparaden mitgeschrieben und dabei verstanden, dass ich nicht mehr wie früher texte, sondern beim Bloggen wirklich richtig schreibe (Wie ich von der Texterin zur Schreiberin wurde). Auch mein Visionsartikel ist im Rahmen einer Blogparade entstanden.

Schreiben macht mir unglaublich viel Spaß und ich möchte es nicht mehr missen. Auf meinem Blog sind inzwischen 29 Artikel und ich bin zuversichtlich, die Anzahl in 2026 zu verdoppeln.

Gruppenbild vom Treffen der Content Society mit ungefähr 80 Personen auf dem Stuttgarter Schlossplatz
Live-Treffen der TCS im April in Stuttgarr
Selfie von Birgit Krüger mit Martina Leeb und weiteren Teilnehmerinnen beim TCS-Barcamp 2025 in Dtuttgart 2025, Blick ins gut gefüllte Publikum.
Das Treffen hatte ein Barcamp-Format. Das war besonders toll, weil alle Blogger:innen Experten auf ihren Gebieten sind. Neben mir Martina Lörracher-Leb von @Insta_mit_Martina

Baustellen in meinem Leben (1): Meine Website

Ich habe großes Glück, dass ich durch meine 25 jährige Selbstständigkeit bereits über ein großes Netzwerk verfüge. Aber da ich ein neues Thema angefangen habe und überwiegend online tätig bin, braucht es jetzt noch andere Dinge zusätzlich.

Von den Themen, die Anfang des Jahres auf meiner To-do-Liste standen, habe ich einige umgesetzt.

Du kannst zum Beispiel bei mir online einen kostenlosen Kennenlern-Call von 20 Minuten buchen:

Auch einen Newsletter habe ich Ende des Jahres aufgesetzt. 1-2 Mal im Monat verschicke ich Impulse rund um das Thema „Denken mit Kopf und Körper“ und wie das gelingen kann. Meinen ersten Newsletter habe ich am 16. Dezember verschickt. Den nächsten werde ich am 5. Januar verschicken.


Baustellen in meinem Leben (2): Unser Hausumbau

Das war im Jahresrückblick 2024 schon ein Thema – und wird es wahrscheinlich auch 2026 wieder sein.

In meinem letzten Jahresrückblick habe ich angekündigt, dass der große Durchbruch in 2025 zu erwarten ist. Wir haben erheblichen Zeitverzug, weil ich dann genau das doch nicht wollte: den großen Durchbruch. Ich wollte lieber, dass wir den Baustellen-Elefant in kleine Teile schneiden und Schritt für Schritt vorgehen. Nur so ist es möglich, zwischendurch auch mal eine Pause zu machen, wenn wir keine Lust mehr haben.


Weitere schöne und besondere Momente in 2025

Gruppenfoto im Garten bei Sonnenschein: 15 fröhliche Menschen, teils stehend, teils hockend, winken und lachen in die Kamera.

Fünf Tage Focusing-Sommertreffen von Trainer:innen und Dozent:innen der
Akademie für Focusing, Focusing-Therapie und Prozessphilosophie in Österreich.


Workation in Stralsund und auf Rügen in Camper und Strandkorb. Hat funktioniert, aber das nächste Mal mache ich dort lieber wieder Urlaub


Es gibt noch viel mehr zu bereichten. In meinen Quartalsrückblicken habe ich schon ausführlich darüber berichtet:

Hier findest du die Zusammenfassung des ersten Quartals

Hier geht es zur Zusammenfassung des zweiten Quartals

Wenn du auf diesen Link klickst, kommst du zum Rückblick auf das dritte Quartal

Den Rückblick auf das vierte Quartal zu schreiben schaffe ich zusätzlich zum Jahresrückblick 2025 realistischerweise nicht.


Darauf bin ich in 2025 stolz

  • Ich habe mich nicht entmutigen lassen, in diesen unsicheren Zeiten etwas in die Welt zu bringen, was für die meisten Menschen unbekannt ist. Dafür war und ist eine Menge Einsatz und Energie nötig. Aber ich mache weiter – und freue mich drauf

  • Mein Manifest für Denken mit Kopf und Körper war nicht nur für mich persönlich wichtig. So viel positive Rückmeldungen habe ich vorher noch nie auf einen Artikel bekommen. Mit dem Thema scheine ich einen Nerv getroffen zu haben.
  • Stand überhaupt nicht auf meiner Wishlist, aber ich bin trotzdem stolz darauf, wie weit ich gekommen bin mit all den Technikdetails rund um meinen Blog, Website, Newsletter, Terminbuchungstool etc.
  • Ich traue mich mehr und mehr in die Sichtbarkeit. Auch wenn mir immer wieder diese fiese innere Stimme ins Ohr flüstert: „Meine Güte, bist du peinlich. Die Leute werden über dich lachen.“ Als ich neulich mein erstes Video auf Instagram gepostet habe, war die Stimme besonders laut. Nach der Dervise „Augen zu und durch“ habe ich das Video in einem Rutsch gedreht und dann beherzt gepostet. Meine eigene Stimme zu finden ist ein Lernprozess, der weit mehr braucht als zusätzliches Technik-Know-how.

  • Wir haben nicht die Nerven verloren, auch wenn wir nun seit zweieinhalb Jahren auf einer Baustelle wohnen

Meine wichtigsten Erkenntnisse in 2025

  • Eine sehr wichtige Erkenntnis hatte ich dem späteren Herbst, als ich Laub für Hochbeete gesammelt habe: Sobald ich draußen im Garten etwas tue, verschwindet das Gefühl von Anspannung. Ich war im Stress, konnte das Laubsammeln aber nicht weiter nach hinten schieben. In einem Moment von starker Anspannung hat mich diese banale Tätigkeit schlagartig entspannt.

    Statt also die Gartenarbeit als reine Freizeitaktivität anzusehen, werde ich sie nächstes Jahr aktiv in meinen Alltag als Pauseneinheit einbauen. Jeden Tag 30-60 Minuten.
  • Nur wenn die richtigen Bedingungen zusammenkommen, kann sich etwas weiterentwickeln. Dieses Jahr habe ich mehrfach erlebt, dass erst bestimmte Dinge passieren mussten, damit wieder etwas Neues möglich war und ich meine Themen weiterentwickeln konnte. Dieser Prozess lässt sich weder steuern noch beschleunigen. Ich kann mich ihm nur geduldig überlassen
  • Wenn ich etwas mache, weil ‚man das eben so macht‘, kann ich es eigentlich gleich lassen. Wenn ich etwas nicht aus vollem Herzen mache, wird es auch nicht gut.
  • Eine Haltung zu haben (A) ist nicht das gleiche, wie sie öffentlich zu vertreten (B). Der Weg von A nach B braucht Mut, Überwindung und Unterstützung.


Was mich in 2025 besonders inspiriert hat

Eine Woche Retreat im Thüringer Wald

Immer wenn ich von Leuten lese, bei denen eine Retreat-Woche ihr Leben verändert hat, werde ich ein bisschen neidisch (obwohl ich das Gefühl Neid nur sehr ungern zugebe).

Ich habe schon ein paar Meditations-Retreats gemacht und weiß inzwischen: Wenn ich mich in der Zeit runterfahren kann, ist schon viel gewonnen. Ich schaffe es nicht, mich sofort von morgens bis abends aufs Kissen zu setzen. Ich könnte mich dazu vielleicht zwingen, aber dann würde es in mir nur sehr eng werden und damit ist nichts gewonnen.

Die Woche im November habe ich dazu genutzt, langsam zu werden, mich auszuruhen, spazieren zu gehen, Teachings über Meditation zu hören, einfach nur vor mich hinzustarren – und zwei bis vier Stunden am Tag auf dem Kissen zu sitzen und Meditation zu üben.

Mein innerer Kritiker hat immer wieder behauptet, das sei nix, so ginge das nicht, das sei nicht richtig. Aber er lag falsch. Ich bin wunderbar runtergekommen und sehr aufgeräumt und entspannt wieder nach Hause gefahren. Das war nach der hektischen Zeit davor mehr, als ich zu hoffen gewagt hatte. Wir überlegen schon, nächstes Jahr im Sommer drei Wochen im Retreat zu verbringen, weil es uns so gut getan hat.


Eine Beerdigung als Lebensfeier

Im Oktober ist ein Freund gestorben. Wer ihn nicht kannte, könnte den Satz „er wurde aus dem Leben gerissen“ übertrieben finden, denn er starb mit 79 Jahren an den Spätfolgen einer langen Operation. Da Michael sehr fit war, hatte das trotzdem niemand erwartet.

Seiner Beerdingung hat sein Mann die Überschrift „Lebensfeier“ gegeben, was mich sehr berührt hat. Freunde, Familie und ehemalige Kollegen sind zu Wort gekommen und haben ein wunderbares und vielschichtiges Bild des Toten gezeichnet.

Nach dem Halleluja aus Händels Händels Messias sind alle aufgestanden und haben Michael applaudiert für die Art, wie er sein Leben gelebt hat: Eigenwillig, lebendig, vielschichtig, großzügig und liebevoll.

Mich haben die Erzählungen über sein wirklich lebendig gelebtes Leben sehr bewegt. Nach der Beisetzung war ich wirklich positiv erfüllt davon, wie inspirierend ein Ende sein kann, wenn ein Mensch sein Leben bis zu seinem Tod lebendig gelebt hat. Denn ein lebendiges Leben zu leben ist überhaupt nicht selbstverständlich.

Fotografie eines Mannes im dunklen Anzug, der lächelnd applaudiert, aufgenommen im Freien vor einem Gebäude und Fahnen.
Sehr passend: Bild von Michael auf dem „Programm“ seiner Beisetzung

Ein altes Buch

„Die Deutschstunde“ von Siegfried Lenz erschien 1968. Generationen von Schüler:innen haben sich im Deutschunterricht mehr oder weniger an der Lektüre erfreut. Auch ich hatte das Buch irgendwann bereits und es hatte mir gut gefallen. Angesichts der vielen Rechten in den ostdeutschen Bundesländern ist es mir wieder eingefallen. Ich dachte mir: Eine weitere Deutschstunde kann nicht schaden und kaufte das Hörbuch.

Und was soll ich sagen: Ich war begeistert. Ein hochkomplexes Thema gleichzeitig so schlicht und so subtil erzählt – ein absolutes Meisterwerk! Das Buch macht deutlich, dass einfache Erklärungen nicht funktionieren. Und zwar gestern wie heute nicht.

Für mich am stärksten wirkt die Erkenntnis nach, dass es in Diktaturen auch bei aufrechten Menschen zu Werteverschiebungen kommen kann. Sodass sie anderen schaden, weil sie meinen, sich an geltendes Recht halten zu müssen.

Ohne Kontext vielleicht nicht so einfach nachvollziehbar. Am besten du hörst oder liest es selbst.

Buchcover der Deutschstunde von Siegfried Lenz


Meine größten Herausforderungen in 2025

Focusing-Coach oder Entertainerin?

Auch vor 2025 habe ich Focusing Coachings gemacht und Focusing-Seminare gegeben. Aber erst mit der neuen Website – die auch Ende 2025 immer noch keine richtige Startseite hat 😅 – habe ich meinen inneren Schalter auf ‚Start‘ umgelegt. Mehr Sichtbarkeit durch meinen Blog und Social Media hat das Interesse an meinen Focusing-Coachings vergrößert, was mich natürlich sehr freut.

Dabei ist mir wiederholt die Annahme begegnet, es müsse etwas sehr Besonderes passieren, damit Kopf und Körper wirklich zusammenfinden. Dass ich also als Coach meine Klient:innen in einen anderen Bewusstseinszustand versetze oder mit ihrem Körper etwas Außergewöhnliches tue oder sie tun lasse. Was nicht der Fall ist.

Ich gebe zu: Diesen Ideen wiederholt zu begegnen, war am Anfang ziemlich ungemütlich für mich. Zumal sie oft mit einer gewissen Ungeduld einhergeht. Ich musste ganz schön aufpassen, nicht in die Entertainment-Falle zu tappen, mir schnell eine besonders schlaue Frage auszudenken oder eine intelligente Analyse der Situation abzuliefern. Denn genau darum geht es beim Focusing ja nicht.

Inzwischen habe ich mich aber an solche Situationen gewöhnt. Sie sind Teil eines gemeinsamen Prozesses.


Technik-Kung-Fu ohne Gürtel

Die Tatsache, dass das Thema in meinem Jahresrückblick 2025 gleich mehrfach vorkommt, lässt ahnen, wie sehr es mich beschäftigt hat. Und ja, ich bin stolz, was ich inzwischen geschafft habe. Aber es war auch ein langer Weg und ich hatte keinen blassen Schimmer, was da alles auf mich zukommt.

Ich habe den Aufwand total unterschätzt – sowohl zeitlich als auch inhaltlich. Ohne die Unterstützung von Judith Peters, Jane von Klee, Martina Lörracher-Leeb und Irene Theiss und den zahllosen Schritt-für-Schritt-Anweisungen, die ich mir von ChatGPT geholt habe, wäre ich niemals so weit gekommen.

Das Thema wird mich auch in 2026 weiter begleiten. Ich hoffe, dass aufgrund meiner Erfahrungen in 2025 geduldiger mit mir selbst sein kann (Siehe auch ‚Kompetenzverpflichtung‘ weiter unten).


Kamilla & Martha adé

Fast zwei Jahre habe ich in dem sehr besonderen Bioladen in Brandenburg an der Havel als Aushilfe gearbeit. Auch wenn ich mit meinem eigenen Job mehr als genug zu tun hatte, habe ich mich meist auf die Mittwochnachmittage gefreut: Beraten und verkaufen macht mir sehr viel Spaß, ich interessiere mich für qualitativ hochwertige Lebensmittel, der Laden ist sehr schön und die meisten Kunden sehr nett.

Leider brauchte die Inhaberin des Ladens jemanden, der mehr Stunden arbeitet, was ich nicht konnte und auch nicht wollte. Deshalb hat sie mir und einer anderen Aushilfe gekündigt, um das Geld für eine neue Halbtagskraft zu haben. Das konnte ich verstehen, fühlte sich aber trotzdem blöd an. Obwohl mir klar war, das ich das dauerhaft aus Zeitgründen eh nicht hätte weitermachen können.

Die erste Kündigung meines Lebens, habe ich zuerst gedacht und auch ein bisschen daran geknabbert. Aber bei genauerer Betrachtung stimmt das nicht, wie mir beim Schreiben gerade bewusst wird: Kunden meiner ehemaligen Agentur haben aus verschiedensten Gründen gekündigt und mitunter war das auch traurig und blöd. Hat aber auch immer Platz für etwas Neues gemacht.


Was ist in 2025 richtig gut gelaufen?

Für mich war 2025 das Jahr der Ideen. Mitunter hatte ich so viele davon, dass mir richtig schwindelig wurde. Am wildesten rumgetobt hat mein kreativer Autopilot leider, sobald ich mich zum Meditieren hingesetzt habe. Dann konnte ich oft genug nicht wiederstehen, auf den neuen Ideen weiter rumzudenken – was ja nicht der Sinn einer Meditation ist.

Irgendwann habe ich verstanden, dass ich mehr Lücken im Alltag brauche, in denen die Ideenmaschine ungebremst laufen kann. Seitdem lässt sie mich auf dem Kissen meistens in Ruhe.


Wofür ich dankbar bin in 2025

  • Wie leicht mir die Menschen und die Schönheit dieser Gegend mit ihren Seen das Ankommen gemacht haben. Nach nur drei Jahren fühle ich mich hier wirklich zu Hause.
  • Unsere lebendige Nachbarschaft, die das Leben zunehmend bunter und gemeinschaftlicher macht. Besonders schön daran finde ich, wie sich alles immer mehr vermischt: Jung mit alt und Einheimische mit Zugezogenen. Es werden alte Traditionen wiederbelebt und neue Sachen hinzugefügt.

    Noch laufen hier manchmal Leute auf der Suche nach Lost Places-Fotomotiven rum. Aber Kirchmöser ist alles andere als ein abgehängter Ort. Er ist vielleicht ein bisschen vergessen worden – aber das hat auch seine Vorteile.
  • Dass Freundschaften trotz meines Weggangs aus München halten und wir diesen Sommer wieder viel Besuch hatten.

Was hat nicht so geklappt in 2025?

Noch immer kein Gemüsegarten

Eigentlich sollte 2025 mein Gartenjahr werden – passend zu meinem Jahresmotto „Let it grow“. Aber es kommt leider nicht immer alles, wie ich es gern hätte. Im Fall des Gartens hat das zwei Gründe:

Grund 1: Fauna

Das Gemüsegartengrundstück grenzt direkt an den Schilfstreifen des Sees. Dieser Streifen ist die Heimat von Wildgänsen, Reihern, Kranichen, Enten und Wildschweinen. Letztere interessierten sich nicht für meine Pflanzen, aber für das, was in dem guten Boden darunter wuchs. In kürzester Zeit hatten die Tiere den ganzen Garten in eine Kraterlandschaft verwandelt.

Schweren Herzens habe ich mich deshalb entschlossen, im nächsten Frühjahr Teile des malerischen Holzzauns gegen einen unromantischen, aber Wildschwein-sicheren Drahtzaun auszutauschen.

Grund 2: Flora

Nachdem Bodenbeete in der Gartensaison 2025 ausfielen, wollte ich meinen grünen Daumen an einem Hochbeet testen. Aber auch dieses Projekt habe ich nach kurzer Zeit abgebrochen. Ich hatte mir vorgestellt, dass ich nur „schnell“ das Beet befüllen müsse und dann stünde meinem Gärtnerinnenglück nichts mehr im Wege. Aber als ich den Untergrund von Beikräutern freimachen wollte, stellte ich fest: Alles voller Quecke.

Für alle, die nicht wissen, was das heißt: Quecke ist ein sehr schnellwüchsiges Gras, das sich über Rhizome ausbreitet, die bis zu 2 Meter lang werden und bis 80 cm tief wachsen. Bevor man die Rhizome nicht bis auf das kleinste Stück entfernt hat, wuchtert die Quecke immer weiter, verringert die Bodenqualität und verdrängt andere Pflanzen. Es kann Jahre dauern, alles zu entfernen.

Das Garten-Programm des kommenden Jahres: Gartenzaun bauen und Quecke bekämpfen. Ein Garten erfordert Geduld und Demut. Zum Glück sind wir Mitglieder in der Solidarischen Landwirtschaft Havelknolle, was die Versorgung mit regionalem Biogemüse erst einmal sichert.

Hochbeet in Kraterlandschaft. Meine verzweifelten Versuche, Fauna und Flora irgendwie in Schach zu halten

Keine Workshops in 2025

Eigentlich wollte ich in 2025 ein bis zwei Workshops machen. Aus verschiedenen Gründen mussten wir den Focusing-Workshop für Coaches, Moderatoren und Facilitatoren im Frühjahr absagen und ich habe noch keine Zeit gefunden, einen neuen Termin aufzusetzen.


Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026

Zum Ende dieses Jahres ist mir klargeworden: Ich leide unter Kompetenzverpflichtung. Das bedeutet, dass ich keine Lernende sein darf, sondern immer eine Könnende sein muss. Ich verurteile mich selbst dafür, wenn ich etwas nicht sofort kann.

Beigebracht hat mir das mein Vater, der sofort seine rechte Augenbraue hochzog, wenn ich mal was nicht konnte oder wusste. Zusätzlich gruselig: Auch ich quäle heute meinen Mann mit den Sätzen: „Wie, das weißt du nicht?“ oder „Was, das kennst du nicht?“.

Mit dieser Kompetenzverpflichtung setze ich mich selbst unter großen Druck und gerate in Stress, wenn ich mal für etwas länger brauche. Denn in meiner Kindheit war nicht mal schnelles Lernen gut. Es ging allein um das tatsächliche Können.

Während ich das schreibe, fällt mir diese Karte ein, die ich vor ein paar Wochen bekommen habe. Fast so wie ein Vorbote zu der Erkentnis, dass ich mir das Lernen verbiete, weil nur das Können zählt.

Meine Kompetenzverpflichtung möchte ich im alten Jahr zurück lassen – was wahrscheinlich leichter geschrieben als getan ist. Habe die Karte gerade so aufgehängt, dass mein Blick darauf fällt, sobald ich von meinem Rechner aufschaue. Das hilft genauso wie die Erkenntnis, dass ich an Könnenmüssen leide. Das war mir nämlich bisher nicht bewusst.


Diese Projekte gehe ich 2026 an

Mich Schritt für Schritt im Gemüsegarten vorarbeiten

Meine Website vervollständigen mit Startseite und einer richtigen, aktuellen Angebotsseite

Im Sommer ein großes Fest zu meinem runden Geburtstag feiern

Zwei Workshops anbieten

Mit der Küche zur Seeseite umziehen und den Durchbruch zum künftigen Wohnzimmer machen (daran arbeite ich mit, das mache ich natürlich nicht alleine)

Dranbleiben an meinem Thema „Denken mit Kopf und Körper“


Mein Motto für 2026: Practice what I preach

Noch viel zu oft bekomme ich mich selbst nicht mit und laufe im Autopiloten durch mein Leben. Das zu ändern ist ein Weg, dem ich im kommenden Jahr besondere Aufmerksamkeit widmen möchte.

Picture of Birgit Krüger

Birgit Krüger

bietet Focusing-Coaching und Training. Ihr Angebot richtet sich an Vielentscheiderinnen, die: durch die Verbindung von Kopf + Körper besser Denken und entscheiden möchten die sich einen systematischen Zugang zu ihrer inneren Gewissheit wünschen die aus innerer Überzeugung leben und arbeiten wollenWeitere Infos findest du hier

21 Kommentare

  1. Oh ja, das Thema Gemüse kenne ich auch. Bei uns waren in einem Jahr übermässig Schnecken das Problem, im anderen Jahr der viele Regen. Vorletztes Jahr habe ich mir deshalb ein Gewächshaus zugelegt, mit dem es nun deutlich einfacher geht als mit dem Hochbeet. Das Hochbeet steht noch abgebaut hinter dem Haus und ich überlege noch, ob ich es wieder aufbaue. An einem anderen Ort im Garten.
    Ich wünsch dir alles Gute für 2026 und ich bin sicher, dass du auch im Bereich Technik nach und nach deine Ziele erreichen wirst. Es muss nicht alles perfekt sein und es braucht Geduld.

    • Liebe Yvonne,

      das mit dem Gewächshaus ist dann Next Level 😂. Aber eine sehr gute Idee, an die ich als potenzielle Lösung noch gar nicht gedacht habe. Danke für den Impuls!
      Ja, das mit der Technik wird, da bin ich mir sicher – wenn ich es auch mit Geduld leider nicht so habe.
      Dir auch alles Gute und liebe Grüße

      Birgit

      • Ja genau, es muss ja auch nicht immer alles auf einmal sein. Aber ich habe durch das Gewächshaus wieder viel mehr Lust am Gemüseanbau bekommen ;-).
        Und was die Geduld angeht: Die kann man tatsächlich – zumindest aus eigener Erfahrung – bewusst trainieren. Ist nicht einfach, aber meine Meditations- und Atemübungspraxis hat mir hier sehr geholfen.

  2. Liebe Birgit,
    da hattest du ja ein aufregendes Jahr. Und auch mein herzliches Beileid zum Verlust deines Freundes.
    Total abgeholt hat mich die Karte mit den Schritten vom Lernen zum Können.
    Ich wünsche dir für 2026 viel Erfolg und ein glückliches Jahr.
    Liebe Grüße
    Christine

    • Liebe Christine,

      ja, es war ein wildes Jahr. Ein Freund schickte mir heute, am 1.Januar. Wünsche für ein ereignisreiches Jahr. Mehr Ereignisse brauche ich aber gerade irgendwie nicht.
      Dir auch ein glückliches Jahr und herzliche Grüße
      Birgit

  3. Liebe Birgit,
    dein Manifest hat mich wirklich neugierig gemacht, und ich habe auch gleich mal reingelesen. Was für eine großartige Idee. Und vermutlich ein echter „Booster“, wenn man seine Positionierung nochmal nachschärfen möchte 🍀

    Ein grandioses Jahr 2026 für dich, viele Grüße,
    Tina

    • Liebe Tina,

      das trifft es: Es war für mich ein innerer Booster. Es ist etwas völlig anderes, sich eine Positionierung zu überlegen und innerlich zu erleben, was einen bewegt dabei.

      Dir auch ein perfektes neues Jahr.
      Liebe Grüße
      Birgit

  4. Liebe Birgit,

    was für ein bewegtes Jahr du doch hattest. Deine Selbstständigkeit, die Renovierung, die Tücken der Technik – mit der auch ich immer wieder hadere –, der Tod eines Freundes und der Verlust deines kleinen Jobs bei Kamilla & Martha, den du gerne gemacht hast.
    Mit den Quecken habe ich auch so meine liebe Not im Garten und kämpfe jedes Jahr aufs neue.
    Ich wünsche dir ein spannendes und erfülltes Jahr 2026
    Liebe Grüße
    Antonette

    • Liebe Antonette,
      spannend wird es eh und erfüllt bestimmt auch. Ich hoffe, es kommt auch ein wenig mehr Entspannung dazu 😂.

      Wünsche dir ein schönes Jahr, dass dich gleichzeitig bewegt und dir Ruhe schenkt.

      Herzlich Birgit

  5. Liebe Birgit,

    fürwahr ein wilder Ritt, dein 2025!
    Ein Jahr voller Kontraste – und zugleich voller Lebendigkeit!
    Wunderbar, wie du Tiefgang und Humor verbindest.

    Die Sache mit der Kompetenzverpflichtung kenne ich sehr gut… wenn das mal kein inspirierender Vorsatz für 2026 ist! 🙂

    Danke für unseren wunderbaren und inspirierenden Austausch in 2025. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung in 2026. 🙂
    Und bin gespannt, was in diesem Jahr bei dir so alles entsteht und wächst – im Garten und mit deinem Thema Focusing & Denken mit Kopf und Körper! Love it!

    Herzliche Grüße und das Allerbeste für 2026!

    • Liebe Cornelia,

      ganz lieben Dank für dein Kompliment „Humor und Tiefgang“. Eine großartige Kombination, wie ich finde, und auch bei deinem Jahresrückblick sehr genossen habe.

      Wie sich alles Weitere entwickelt, werde ich berichten. Der nächste Termin ist ja schon ausgemacht. Ich freue mich drauf.

      Allerherzlichst
      Birgit

  6. Liebe Birgit,
    dein Jahresrückblick liest sich für mich wie „schreibend Klarheit finden“ – und darüber freue ich mich besonders:-)
    Denn das die Ausformulierung deines Manifestes dich genau dorthin getragen hat, zu deiner Positionierung, beweist ein weiteres Mal, wie grundlegend bedeutsam eigenes Schreiben ist bzw. sein kann (das erzähle ich den mit mir Schreibenden stets gern).

    Von daher: Weiter so, bei der TCS bist du goldrichtig, wie ich nach 3 Jahren absolut bestätigen kann (auch wenn ich ab 2026 für mich allein bloggen werde).

    Wir lesen uns auf LinkedIn oder ich ab heute deinen Newsletter,
    viele Grüße
    Gabo

    • Ja, liebe Gabi!

      Eigenes Schreiben ist (für mich) sehr bedeutsam und hat mich dieses Jahr unglaublich weiter gebracht. War die beste Entscheidung des Jahres 2024, mit dem Bloggen anzufangen.

      Würde ich jedem empfehlen. Und wer sich damit noch unsicher fühlt, sollte bei dir einen Schreib-Workshop besuchen 🙂

      Liebe Grüße
      Birgit

  7. Liebe Birgit,

    mir hat es große Freude gemacht, deinen Jahresrückblick zu lesen! Gleichzeitig habe ich so viele Anknüpfungspunkte gefunden… Ich habe rasch mal nachgeschaut, wo Kirchmöser liegt. Da ich selbst 14 Jahre in München gelebt habe und dann erstmal in eine Kleinstadt gezogen bin, hat mich das natürlich sehr interessiert. Deine Baustellenfotos haben mich an ein ähnliches Projekt erinnert. Ich kann den Durchbruch zwischen zwei Zimmern auf jeden Fall empfehlen, das hat sich bei mir absolut gelohnt!

    Statt eines Drahtzauns gegen Wildschweine, kann ich eine mächtige Benjeshecke empfehlen. Sieht hübscher aus, ist ein wichtiger Rückzugsraum für alle mögliche Tiere und, wenn sie dick und hoch genug ist, laufen die Wildschweine hoffentlich an deinem Garten vorbei. Bei mir war die Rotte zum Glück seit 2 Jahren nicht mehr.

    Schön, dass du so erfrischend und ehrlich über die Herausforderungen bei der Positionierung und über das Technik-Kungfu schreibst. Irgendwie geht es dann doch immer weiter und man wird im Prozess schrittweise fitter und schlauer.

    An Siegfried Lenz‘ Deutschstunde habe ich länger nicht gedacht. Das werde ich auch nochmal lesen. Danke für den Impuls!

    Ich wünsche dir ein großartiges, lehrreiches und erfolgreiches Jahr – auf der Baustelle, beim Focussing und beiim Bloggen!

    Liebe Grüße,
    Esther

    • Liebe Esther,

      das mit der Benjeshecke hatte ich mir auch schon überlegt. Für einen Teil des Gartens habe ich das auch geplant, aber das macht noch mehr Arbeit und braucht sehr viel Material. Also bekommt der Gemüsegarten einen Zaun und der Obstgarten (den es noch nicht gibt) eine Hecke.

      Gibt ja wirklich eine ganze Reihe von Parallelen. Mal sehen, was sich noch alles findet. Wir sehen uns in der TCS. Ich freue mich drauf.
      Herzliche Grüße
      Birgit

  8. Liebe Birgit,

    was für ein turbulentes Jahr. Ich habe begonnen, deinen Jahresrückblick zu lesen und er hat mich sofort gefesselt. Habe ich doch so manche Parallelen entdecken können. Sowohl bei deinen Herausforderungen, als auch bei deinen Errungenschaften. Deine Idee, die großen Aufgaben-Elefanten – bei dir auf die Baustelle bezogen – auf kleine machbare Schritte herunterzuschneiden, ist tatsächlich eine Taktik, der ich mich auch zunehmend bediene. Funktioniert für mich auch prima.

    An Kirchmöser habe ich schon so lange nicht mehr gedacht. Hat mir doch deine Erwähnung diesen wunderschönen Ort wieder in Erinnerung gerufen. Allerdings liegt die Verbindung, die ich dorthin hatte, bereits 40 Jahre zurück. Eine meiner Schulfreundinnen lebte dort.
    Ich mag diesen Ort sehr.

    Als du von deinem kreativen Autopiloten berichtet hast, musste ich schmunzeln. Gleiches Szenario auch bei mir. Eine meiner Baustellen – dem kreativen Autopiloten an anderen Stellen mehr Freiraum geben, sodass er mich auf dem Meditationskissen in Ruhe lässt. Klappt so semi gut, aber ich werde das hinkriegen.

    Liebe Birgit, danke an dieser Stelle für die wunderbaren Einblicke in dein Jahr 2025. Ich freue mich schon auf deinen Newsletter.
    Für 2026 wünsche ich dir gutes Gelingen für deine Projekte – privat wie auch beruflich -, kreativen Flow, weiterhin tolle Begegnungen mit inspirierenden Menschen, eine gute Balance zwischen Entspannung und Abenteuer (im positivsten Sinne), Gesundheit und viel Zeit zum Leben und Träumen.

    Alles Liebe und herzlich Grüße aus Jüterbog,
    Britta.

    PS: Ich bin freudig überrascht, durch die TCS jemanden in meiner geografischen Nähe gefunden zu haben.

    • Liebe Britta,

      wie schön, dass du Kirchmöser kennst. Gibt nicht so viele Menschen, die außerhalb der Bahnwelt schon davon gehört haben.

      Freue mich auf deinen Jahresrückblick, den ich als Nächstes lesen werde. Ist immer schön, wenn man die eigenen Erlebnisse in den Berichten von jemand anderem wiederliest 🙂.

      Danke dir auch für deine schönen Wünsche. Möge dein Jahr voller Inspiration, Lebendigkeit, Fröhlichkeit und Herzlichkeit sein.

      Alles Liebe
      Birgit

  9. Liebe Birgit,

    ein wahrlich reichhaltiges Jahr!
    Besonders berührt hat mich der Abschnitt über die Lebensfeier zum Abschied eines Menschen, der sein Leben voller Lebendigkeit gelebt hat. Im letzten Sommer ist Tabitha, eine junge, sehr talentierte und ambitionierte junge Frau aus Kenia, verstorben. Im Alter von 25, gerade nach ihrem Master in Physik. In Kenia feiert man auch das Leben und würdigt es auf diese Weise. Das finde ich einen schönen Gedanken und es hat deinem Freund sicher mehr entsprochen als eine klassische Beerdigungsfeier.
    Deine Ausführungen zur Deutschstunde machen mich neugierig: Auch ich habe das Buch sehr gerne gelesen (im Gegensatz zu „Heimatmuseum“), aber habe nur noch vage Erinnerungen daran. Ich speichere es mir mal in meiner Playlist auf Spotify ab.

    Ich wünsche dir ein fantastisches neues Jahr, in dem du – nicht nur im Garten -ernten kannst, was du gesät hast. Vielleicht sehen wir uns einmal persönlich.

    Sehr herzlich
    Pia

    • Liebe Pia,

      deine persönlichen und reflektierenden Kommentare sind immer besonders wertvoll. Denn genau darum ging es mir: Nicht die Trauer stand im Mittelpunkt, sondern das Leben. Denn jeder Tod ist immer auch eine Erinnerung an die eigene Sterblichkeit. Und diese Unabänderlichkeit können wir betrauern oder uns in unserer eigenen Lebendigkeit inspirieren lassen. Was natürlich nicht bedeutet, dass man den Verlust eines lieben Menschen nicht betrauern sollte. Das ist ja wichtig. Aber es gibt für mich diese beiden Dimensionen.

      Ich hoffe auch, dass wir uns mal persönlich begegnen. Vielleicht beim diesjährigen TCS-Treffen?

      Ganz herzliche Grüße
      Birgit

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Hallo, ich bin Birgit
Krüger

Ich unterstütze dich dabei, auch in turbulenten Zeiten ruhig und fokussiert zu bleiben. Gerade, wenn du für andere Verantwortung trägst, ist das besonders wichtig: Nur wenn du die Situation klar siehst, erkennst du Handlungsspielräume und kannst auch dein Umfeld unterstützen. Solltest du feststecken, helfe ich dir, den nötigen Freiraum zu schaffen, damit du entschlossen handeln kannst.

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